Spielsucht


Spielsucht war im eigentlichen gebrauch das Wort, das die Sucht nach Glücksspielen beschrieb. Doch seit längerer Zeit hat sich eine neue Bedeutung eingeschlichen, die erschreckend auf die meisten Eltern zukommt. Mein Kind ist Videospielsüchtig, sagen viele Eltern, deren Kinder nur noch vor dem Computer hängen und sich nur gelegentlich zum Essen und zum Schlafen vom Stuhl erheben. online bingo

Man glaubt kaum, das etwas virtuelles, was eigentlich gar nicht da ist, jemanden süchtig machen kann. Klar werden tut es den Süchtigen auch nicht, nur Spieler die merken wie sie sich in der virtuellen Welt verlieren und von anderen darauf hingewiesen werden, wird klar was da mit ihnen passiert ist.

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Potenzielle Opfer der Videospielsucht sind Menschen, die in ihrem Umfeld wenig Beachtung und Erfolg erfahren. Sie sind unauffällig und meist fällt es gar nicht richtig auf, wie sie immer mehr Zeit vor dem Computer verbringen und weniger mit ihren Freunden. Man kann von einer Sucht reden, sobald ein Spieler mehr für das Spiel lebt, als für alles andere.

Die Gefahr liegt vor allem in den MMORPG-Spielen. Die Massively Multiplayer Online Roleplaying Games sind so aufgebaut, dass man im Spiel immer nur gewinnt und so gut wie gar nicht verliert. Beim Spieler werden so Erfolgserlebnisse und Glücksgefühle produziert, die der Spieler aus dem echten Leben (unter Spielern auch RL= real Life genannt) gar nicht kennt und so mehr Toleranz zum Spiel, als zum richtigen Leben verspürt. Sobald man im Spiel ein festes Umfeld hat und Verabredungen schließt ist man vom Spiel gefangen.

Viele verlieren sich so im Spiel, dass sie ihr Umfeld komplett abschreiben und sich nur noch auf das Spiel konzentrieren. Sie sitzen bis zu 20 Stunden pro Tag vor dem PC und vergessen genug zu trinken und zu essen. Auch die Lustgefühle und menschlichen Bedürfnisse werden zurückgestellt.

Familienangehörige und Lebensabschnittsgefährten werden in Situationen gebracht die sie dazu bringen, zunächst Mitleid mit dem Süchtigen zu empfinden und sich bald selbst absondern und weniger mit dem Süchtigen zu tun haben wollen. Viele sind mit der Situation überfordert und verlassen den Menschen der ihre Hilfe in dem Moment eigentlich am nötigsten hat. Um aus diesem Kreislauf zu entkommen, muss meistens ein gravierendes Erlebnis, entweder im Spiel oder im direkten Umfeld des Spielers, stattfinden.

Viele konnten sich befreien, weil sich die Gilde im Spiel aufgelöst hat und somit der Freundeskreis im Spiel gestorben ist. Alleine machen diese Spiele keinen Spaß und so kommt man in das reale Leben zurück. Die Erlebnisse im realen Leben müssen ziemlich gravierend sein um eine Wirkung auf den Spieler zu haben. Meist haben die Süchtigen jemanden der sich um sie kümmert. Der ihnen das Essen bringt und eventuell auch um sie herum aufräumt. Viele Freundinnen trennen sich nach einiger Zeit von ihrem süchtigen Freund und schaffen es so ihn wieder in die Realität zurückzuholen. Doch nach der Rückkehr in die reale Welt stehen viele vor einem Trümmerhaufen: Keine Freunde mehr, keine Arbeit und kein Geld.

Diesen Leuten muss man helfen oder zur Selbsthilfe anregen. Im Internet finden sich viele Foren wie man diesen Menschen helfen kann und auch wie man verhindert, dass ein Familienangehöriger oder Freund in so eine Situation kommt.